Einsatz 01/2016: Schuppenbrand Friedensallee Ichtershausen

In der Nacht zum 3. Januar 2016 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ichtershausen und Arnstadt zu einen vermutlichen Gebäudebrand in die Friedensallee Ichtershausen über Sirene und Funkmeldeempfänger alarmiert.

Beim Eintreffen der beiden Wehren konnte festgestellt werden, dass sich ein Schuppenkomplex in Vollbrand befand.

Umgehend wurde eine Brandbekämpfung mit mehreren Rohren eingeleitet.

Über den ELW der FF Arnstadt wurde eine gemeinsame Atemschutzüberwachung eingerichtet.

Nach kurzer Zeit konnte "Feuer unter Kontrolle" und nach ca. 2h "Feuer aus" gemeldet werden.

 

Wir danken der FF Arnstadt für die schnelle Hilfe und gute Zusammenarbeit.

 

Im Einsatz war das TLF16/25, LF16/12, DLK 23/12 und der MTW mit 18 Kameraden

Nächtlicher Dauereinsatz in Arnstadt und Ichtershausen

Arnstadt (Ilm-Kreis). Fahrzeugbrände und ein in hellen Flammen stehender Schuppen hielten Feuerwehrleute aus Arnstadt und Ichtershausen in Atem.

 

Kaum Schlaf bekamen in der Nacht zum Sonntag die Feuerwehrleute aus Arnstadt und Ichtershausen. Kurz nach Mitternacht wurde wegen eines Fahrzeugbrandes im Bierweg Alarm ausgelöst. Vor einem Firmengelände standen teilweise ausgeschlachtete Autos, die aus bisher noch ungeklärter Ursache in Brand geraten waren. Zwei der Wracks brannten komplett aus, auf das dritte Auto sprangen die Flammen trotz des sofortigen Eintreffens der Feuerwehrleute über.

 

Nun ermittelt die Kriminalpolizei, denn ein Entzünden aufgrund eines technischen Versagens kann eigentlich ausgeschlossen werden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht habe, werden gebeten, sich unter Tel. (03677) 60 11 24 bei der Polizei zu melden.

 

 
 

Die Arnstädter Wehr machte sich gerade auf den Heimweg, als um 1.30 Uhr erneut Alarm ausgelöst wurde. Diesmal eilten sie nach Ichtershausen, um die dortigen Kameraden zu unterstützen. In der Friedensallee stand ein Schuppen in Flammen. Das hatte ein Anwohner der Rettungsleitstelle mitgeteilt.

 

Nur mit schwerem Atemschutz konnten sich die Feuerwehrleute ans Löschen machen. Zudem war nicht klar, was sich alles in dem Schuppen befand. Gerümpel, Autoreifen, sogar Benzin wurden später gefunden.

 

Knapp 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Über zwei Stunden brauchten sie, um auch die letzten Glutnester zu löschen. Dabei gelang es ihnen zum Glück, ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Garagen zu verhindern.

 

Auch hier nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf, weil der Verdacht der Brandstiftung besteht. Zeugen sind ebenso aufgefordert, sich bei der Polizei zu melden.

 

Erst gegen 5 Uhr konnten die Einsatzkräfte aus beiden Orten endlich in die Federn sinken – nach einer langen, arbeitsreichen Nacht in Kälte und Schneetreiben.

 

Britt Mandler / 04.01.16 / TA